Kinder Sport Surfen

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Um den Kinder Sport Surfen kennenzulernen - wir sprechen hier übrigens vom Windsurfing -, lohnt es sich, genauer hinzusehen. Denn zu Anfang stimmt dieses Klischee nicht:

Bunte Segel, von starkem Wind aufgebläht, gebräunte Menschen, die lächelnd auf schnittigen Boards stehen, im Hintergrund Musik von den Beach Boys: Windsurfen ist ziemlich von Klischees geprägt, was den Zugang zu dieser anspruchsvollen Sportart manchmal etwas schwer macht.

Eins ist klar: Junge Surferinnen und Surfer müssen gut schwimmen und tauchen können. Außerdem müssen sie mindestens 25 Kilogramm wiegen. Und übrigens: Surfen kann man auch fern des südlichen Meers erlernen und so ist Surfen eine Sportart, die mehr als eine Urlaubsbeschäftigung werden kann.

Einstieg ins Nass

Potenzielle Nachwuchs-Surfer müssen nicht am Atlantik leben. Windsurf-Schulen gibt es auch in Düsseldorf oder Aalen, am Plauer See oder im Mandelbachtal und sonst an vielen Orten Deutschlands. Und eine Surfschule ist auch die richtige Anlaufstelle, wenn Ihr Kind sich für den Kinder Sport Windsurfen interessiert.

Bei einem Schnupperkurs kann es erst einmal Tuchfühlung mit seiner Traumsportart aufnehmen. Dafür brauchen Sie dann noch kein Material zu kaufen. Badekleidung und alte Turnschuhe reichen am Anfang für den Kinder Sport Surfen meist aus; die Windsurf-Ausrüstung stellen in der Regel die Veranstalter.

Kraft und Koordination

Von verschiedenen Seiten gibt es unterschiedliche Einschätzungen, in welchem Alter Kinder beginnen sollten: Ab sechs Jahren, sagen manche, zwischen acht und zwölf meinen andere. Das hängt unter anderem von der körperlichen Konstitution ab – so ein Segel aus dem Wasser zu ziehen, ist ordentlich anstrengend. Geschick und Koordination sind ebenfalls erforderlich, um mit Brett und Segel umgehen zu können.

Wenn das Kind dem physisch noch nicht gewachsen ist, wird aus dem Sport schnell völliger Frust. Der Schnupperkurs sollte auch bei der Einschätzung der körperlichen Voraussetzungen hilfreich sein.

Hohe Einstiegskosten und hoher Wiederverkaufswert

Wenn sich beim Schnupperkurs gezeigt hat, dass Ihr Kind den Kinder Sport Windsurfen wirklich toll findet, den Anforderungen schon gewachsen ist und sich nichts daraus macht, immer wieder mal ins Wasser zu fallen, kann es losgehen - und zwar zuallererst mit der richtigen Ausrüstung.

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Kinder brauchen unter anderem ein Kindersurfbrett (ca. 1000-1200 Euro), ein Kinderrigg (zwischen ca. 200-330 Euro), ein kleines Segel (etwa ab 230 Euro) und einen Neopren-Anzug (ca. 80 Euro) in der richtigen Größe.

Die Anschaffungskosten sind hoch, die Wiederverkaufspreise auch, was Ihnen einen Teil Ihrer Ausgaben erstatten könnte. Sie selbst können die Ausrüstung auch gebraucht kaufen.

Unser Fazit: Das Wetter bestimmt den Sport

Der Kinder Sport Windsurfen ist ein wetterabhängiger Sport. Zu wenig Wind, zu viel Wind, Kälte, Gewitter – all dies kann seine Ausübung verhindern. Außerdem ist der Sport recht kostspielig, auch wenn später das gekaufte Board wieder zu einem guten Preis verkauft werden könnte.

Wir von der Kindersport-Info Redaktion meinen, dass der Kinder Sport Surfen eher für ältere Kinder ab etwa zwölf Jahren geeignet ist. Dann kann ein Kind sich ohne Probleme den Neopren-Anzug alleine anziehen, hat genug Kraft, um das Segel aus dem Wasser zu ziehen, und ist nicht jedes Mal am Boden zerstört, ins Wasser gefallen zu sein. Wenn ein Kind sehr viel Spaß daran hat, lohnt sich dann bestimmt auch die Anschaffung der Surf-Ausrüstung.

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